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2023

Siegfried Schenker verstarb am 12. April 2023 nach kurzer, schwerer Krankheit.
Geboren am 20. März 1971 in Schäßburg, verstarb Siggi im jungen Alter von 52 Jahren in Salzgitter.
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Geboren am 31.03.1929 in Arkeden verstarb Anna Fritsch, geb. Hermann, genannt Schen bei der Brücke, am 20. Januar 2023 in Augsburg.
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Erwin Letzner verstarb am 09. Januar 2023 an den Folgen einer schweren Erkrankung.
Er wurde am 5. Oktober 1969 in Schäßburg als viertes Kind von Letzner-Misch und Rosi geboren.Nach seiner Ausreise 1990 lebte und arbeitete er in der Nähe von Straubing.
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Am 9. Januar 2023 verstarb Michael Kellner in Ulm. Er wurde am 12.05.1939 in Keisd geboren. Die Ehe mit Regina Berger hatte ihn nach Arkeden geführt. Mit seinem Wissen und sein Geschick rund um den Weinbau bleibt er den Arkedern in guter Erinnerung.

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2022

Die Arkeder Gemeinschaft nimmt Abschied von Anna Binder, genannt Schen em Houm, die im Alter von 83 Jahren nach langer, schwerer Krankheit von uns gegangen ist.
Geboren wurde sie am 07.06.1939 in Arkeden, verstorben ist sie am 28.12.2022 in Oberhausen.
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Im Alter von 83 Jahren verstarb am 26.10.2022 für alle überraschend Georg Hann, genannt Datz em Houm, in seinem Garten in Puchheim. Geboren wurde er am 31.12.1938 in Arkeden.
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Die HOG Arkeden trauert um ihr langjähriges Mitglied Anna Thellmann, genannt Thellmann-Schenn, die in dem gesegneten Alter von 96 Jahren von uns gegangen ist.
Geboren wurde sie am 08.01.1926 in Arkeden. Sie verstarb am 23.09.2022 in Ingolstadt.
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Nach 92 Jahren erfüllten Lebens nehmen wir Abschied von unserem Landsmann und langjährigen HOG-Mitglied Johann Letzner. Geboren am 1.08.1930 in Arkeden verstarb er am 7. September 2022 im Klinikum Würzburg. Sein fröhliches Wesen, seine flinke Art und seinen Fleiß werden wir über den Tod hinaus mit ihm verbinden.
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Im Alter von 90 Jahren verstarb am 4. September 2022 in Mönchengladbach Martin Hann, genannt Metz ondjer der Schul. Er wurde am 15. März 1932 in Arkeden geboren. Was bleibt, ist die Erinnerung an einen in sich ruhenden, freundlichen Mann, der sich selbst treu geblieben ist.
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Die HOG Arkeden trauert um ihr langjähriges Mitglied Johann Tontsch, der nach langer Krankheit im Alter von 82 Jahren von uns gegangen ist.
Geboren wurde er am 04.11.1939 in Arkeden und ist am 10.07.2022 verstorben.
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In seinem 91. Lebensjahr verstarb Johann Müller, der Moni.
Geboren wurde er am 6. Juni 1931 in Arkeden und verstarb am 1. März 2022 in Ingolstadt.
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Wir trauern um Martin Hann, Haus-Nr. 16, der uns am 17. Januar 2022 verlassen hat. Er wurde am 1. Juni 1958 in Arkeden geboren.
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Die Arkeder Gemeinschaft trauert um Sara Fritsch, die am 2. Januar 2022 in Dinkelsbühl verstorben ist. Geboren wurde sie am 21. September 1936 in Arkeden.

2021

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Die Gemeinschaft der Arkeder nimmt Abschied von Johann Hermann, genannt Hann om Rech, der am 5.11.2021 in Dinkelsbühl verstorben ist. Geboren wurde er am 02.02.1932 in Arkeden.
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Nachträglich geben wir den Tod von Johann Streitfert (Ehemann von Hedda) bekannt, der am 30.10.2021 in Nürnberg verstorben ist. Geboren wurde er am 16.05.1939 in Honigberg.
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Die Arkeder Gemeinschaft nimmt Abschied von Sara Fritsch, genannt Zusch be der Kirich, die kurz vor ihrem 90.Lebensjahr von uns gegangen ist.
Geboren wurde sie am 16.08.1931 in Arkeden. Sie verstarb am 29.07.2021 in Neuenstadt am Kocher.
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Die HOG Arkeden trauert um ihr langjähriges Mitglied Johann Fritsch, der im Alter von 91 Jahren von uns gegangen ist.
Johann Fritsch wurde am 14.09.1929 in Arkeden geboren und ist am 18.06.2021 in Dinkelsbühl verstorben.
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Die HOG Arkeden trauert um ihr langjähriges Mitglied Josef Sommerauer, der im Alter von 96 Jahren von uns gegangen ist.
Geboren wurde er am 12.02.1925 in Arkeden und ist am 15.05.2021 in Tübingen verstorben.
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Am Ostermontag, den 5. April 2021, verstarb Katharina Letzner, geborene Hann, Haus-Nr. 170, in Mainbernheim. Geboren wurde sie am 28.12.1932 in Arkeden. ...weiterlesen "Wir trauern um …"

Die anhaltende Pandemie lässt keine zuverlässige Planung zu, weshalb das schon einmal verschobene Sachsentreffen erneut verschoben wurde. Lest dazu die Nachricht der Veranstalter:
Großes Sachsentreffen in Hermannstadt

Die Erfassung der genealogischen Daten der Arkeder ist weit vorangeschritten und im 20. Jahrhundert angekommen.
Neben den Kirchenmatrikeln und Familienbüchern werten wir auch weitere Verzeichnisse aus, die Namen und Geburtsdaten auflisten. Unter ihnen ist die Liste der Amerika-Auswanderer, die bei der Ankunft in den USA in Ellis Island erstellt wurde und die Liste der Deportierten in die Sowjetunion 1945. Eine solche hat Georg Binder für Arkeden erstellt. Inzwischen sind aber auch offizielle rumänische Quellen zugänglich mit entsprechenden Inhalten. Beim Vergleich fällt auf, dass viele Einträge nicht übereinstimmen.
Deshalb wenden wir uns an Euch mit der Bitte, die Daten Eurer Angehörigen zu überprüfen und eventuelle Fehler der Bearbeiterin Regina Hermann oder Brigitte Depner mitzuteilen. Die Kontaktdaten findet Ihr u.a. im Mitgliederverzeichnis.
Die Daten noch lebender Personen werden aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht.

Für Eure Mithilfe bedanken wir uns im Voraus.

Deportationslisten_Arkeden

Das Dreikönigsfest oder Epiphanias (6. Januar) wurde in Arkeden von den Sachsen nicht gefeiert, wenngleich es in anderen siebenbürgischen Ortschaften auch unter den evangelischen Gläubigen üblich war. Der erste Feiertag nach Neujahr war also der Geschworenen-Montag. Georg Binder beschreibt die Bräuche vom Geschworenen-Montag über Marientag (Blasi) bis zum Fasching (Fosenicht) oder Richttag in seinem Werk „Arkeden“, 1995, S. 351 - 363 wie folgt:

Geschworenen-Montag
Am ersten Montag nach dem Dreikönigsfest war es in Arkeden Brauch, den sogenannten „Geschworenen-Montag“ zu feiern. Er ist wahrscheinlich auf die früher übliche Feier der Geschworenen (Borger) nach ihrer Wahl ins Gemeindeamt zurückzuführen. Mit Sicherheit gründet er im althergebrachten siebenbürgisch-sächsischen Brauchtum der Gemeindegeschworenen, das sich in einigen Dörfern - auch in Arkeden - bis heute gehalten hat. ...weiterlesen "Vom Geschworenen-Montag bis zum Richttag"

Beschlüsse über die standardisierte Organisation und den Ablauf des Abschiednehmens und der Beisetzung sind in den Nachbarschaftsartikeln bereits im Jahre 1577 festgeschrieben.
Naturgemäß wurde diese Tradition stets neuen Lebensbedingungen angepasst.
In seinem Sammelband "Bilder aus dem sächsischen Bauernleben" widmet Franz Friedrich Fronius einen Beitrag den Ritualen der Siebenbürger Sachsen rund um den Tod und die Beerdigung Mitte des 19. Jahrhunderts. Nebenbei erfahren wir über das Alltagsleben in Arkeden in jener Zeit ebenso viel wie über das Lebensende.
Für das 20. Jahrhundert beschreibt Georg Binder in seinem Werk "Arkeden", was aus der jahrhundertealten Tradition erhalten geblieben und was der "neuen Zeit" zum Opfer gefallen ist.
Wie viel Tradition und wie viel Anpassung im Umgang mit unseren Toten bei den in Deutschland lebenden Sachsen und Arkedern vorhanden ist, fasst Brigitte Depner für das 21. Jahrhundert zusammen.
Alle drei Beiträge, ergänzt um einem Anhang, der die von Fronius beschriebene gesellschaftliche und kulturelle Situation in Arkeden analysiert und in einen größeren Zusammenhang stellt, findet Ihr in dieser Broschüre: bestattungsrituale

Der neulich hier angekündigte Bildband über Schäßburg und 18 weitere Ortschaften entlang der Großen Kokel, unter ihnen auch Arkeden, ist mittlerweile erschienen und käuflich zu erwerben. ...weiterlesen "Schäßburg und die Große Kokel"