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Septemberwochenende in Bad Kissingen

"Es war schön mit Euch!"
"War sehr schön und unterhaltsam"
"Danke an alle für das sehr schöne Wochenende"
"Mein schönstes Arkeder Treffen"
Das sind nur einige Rückmeldungen zu einem sehr gelungenen Begegnungswochenende der Arkeder im Heiligenhof in Bad Kissingen.
Dabei waren die Aussichten düster und groß die Angst, es könnte gar nicht stattfinden aufgrund der geringen Anmeldungen.

Zusammen gekommen sind 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Jahrgängen der 50er und 60er Jahre. Altersmäßig also eine homogene Gruppe, doch haben sich unsere Wege so früh getrennt, dass wir schnell merkten, wie wenig wir von den Entwicklungen im Leben jedes Einzelnen wussten.  Dieser Umstand hat uns inspiriert, uns ähnlich einem Klassentreffen einander mit den wichtigsten Ereignissen, Begebenheiten und Prägungen vorzustellen.

Der erste Abend diente also dem besseren Kennenlernen. Mit großer Anteilnahme sind wir der Erzählung jedes Einzelnen aufmerksam gefolgt und haben sie in uns aufgenommen. Dabei haben wir gelacht und auch geweint, nachgefragt und diskutiert. An den folgenden Tagen waren sie der Quell' für vertiefende Gespräche.

Am Samstag haben wir bei herrlichem Wetter eine lange Wanderung zu einem Ausflugslokal unternommen.

Köstlich haben wir im Forsthaus Klaushof gegessen.

Gestärkt ging der Fußmarsch weiter in die Innenstadt. Im Kurhaus konnten wir nicht nur unsere müden Beine erholen, sondern wurden mit einem wunderschönen, berührenden Konzert für die Anstrengung belohnt.
Unser Begleiter Gustav Binder vom Heiligenhof führte uns im Anschluss daran durch das unter Denkmalschutz stehende Kurhausbad, in den späten 20er Jahren des letzten Jahrhunderts das größte und modernste seiner Art in Europa, in dem Vertreter aller europäischen Königshäuser sich früher gerne erholten und vergnügten.

Aufgrund der außergewöhnlichen Situation, in die unser Verein nach dem Verlust zweier Vorstandsmitglieder geraten ist, haben wir den Arbeitskreis Arkeden einberufen, um uns über das weitere Vorgehen auszutauschen sowie konkrete Lösungen für aktuelle Vorhaben zu finden. Für das engagierte Mitdenken und -diskutieren sowie die angebotene Hilfe möchte ich mich auch an dieser Stelle bei allen von Herzen bedanken!

Der Sonntag Vormittag bot noch Gelegenheit zu abschließenden Gesprächen und zur Entspannung, bevor wir nach dem Mittagessen wieder auseinander gegangen sind.

Ausnahmslos haben sich alle Teilnehmer dafür ausgesprochen, dass wir solche Begegnungen regelmäßig stattfinden lassen sollen. Bestätigt wurde sowohl der Termin Ende September jeweils in den geraden Jahren, wenn kein Arkeder Treffen stattfindet, als auch der Ort, welcher oberhalb der Stadt gelegen und umgeben von Wäldern Ruhe vermittelt und vielfältige Möglichkeiten für eine abwechslungsreiche Gestaltung solcher Treffen bereit hält. Das Haus selbst bietet Platz und Möglichkeiten auch für größere Gruppen und eine familiäre Atmosphäre, in der man sich schnell wohl und heimisch fühlt.

Diesem Wunsch kommen wir gerne nach. Gestaltung und Ablauf werden den Teilnehmern und der Gruppengröße angepasst. Wir wünschen uns, dass die Septembertage in Zukunft mehr Zuspruch erfahren und eine willkommene Ergänzung zu den anderen Veranstaltungen der HOG sein werden. 

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