Springe zum Inhalt

Über den HOG-Verband besteht die Möglichkeit, Bücher der siebenbürgischen Kinderbuchautorin Anne Junesch zu bestellen. Jedes Kinderbuch ist auf diesem Wege zum Autorenpreis von zwei bis drei Euro - plus Versand zu haben.

Ein Nachruf auf die Ende 2019 plötzlich Verstorbene erschien in der Siebenbürger Zeitung.
Stets fröhlich und quirlig aktiv: Abschied von Anne Junesch
Die Hermannstädter Zeitung stellt eine wissenschaftliche Publikation der Germanistin Andreea Dumitru unter dem Titel "Geschichte aus Geschichten lernen" vor, in der die Autorin den Informationsgehalt über die Siebenbürger Sachsen in den Kinderbüchern von Frau Junesch untersucht: In Erinnerung an Anne Junesch

Anne Junesch' Kinderbücher sind auch für die Kinder und Enkelkinder der Siebenbürger Sachsen außerhalb Siebenbürgens eine gute Möglichkeit, die Geschichte der Sachsen kennenzulernen und z.B. mit den Großeltern darüber ins Gespräch zu kommen. Das beliebte Kinderbuch „Das Ameisenvolk“ wurde auf Initiative kanadischer Landsleute ins Englische übersetzt. Da das Wissen über die Geschichte der Siebenbürger Sachsen in Siebenbürgen selbst auch schwindet, erschien das Büchlein, „Schnurri“ zweisprachig, Rumänisch und Deutsch.

Umschlagbilder und eine Preisliste findet Ihr hier:
Kinderbücher
Bücher-Preise-Versand

Bestellen könnt Ihr gerne bei folgenden Adressen:

Pfarrer Peter Klein
Evangelisches Pfarramt A.B. Petersberg - Brenndorf
Str. Republicii nr. 643
507190 SANPETRU
judetul Brasov
Rumänien
Tel.+Fax: +40 268 360 550
Mobil: +40 755 137 818

Oder bei

Ilse Welther
Kloster-Seeon-Str. 7a, 81476 München
Tel.: +49 (0)89-75070818
Mobil: +49 (0)162-2129005
E-Mail: weltherilse@gmx.net

Wer Interesse am aktuellen Jahrbuch des Hilfskomitees der Siebenbürger Sachsen und evangelischen Banater Schwaben im Diakonischen Werk der EKD e. V. hat, kann dies bei dessen Vorsitzenden Prof. Dr. Berthold Köber bestellen.
Weitere Informationen zum Inhalt, Preis und Bestellvorgang findet Ihr in folgender Ankündigung:
Vorstellung-Jahrbuch-2021

Die Erfassung der genealogischen Daten der Arkeder ist weit vorangeschritten und im 20. Jahrhundert angekommen.
Neben den Kirchenmatrikeln und Familienbüchern werten wir auch weitere Verzeichnisse aus, die Namen und Geburtsdaten auflisten. Unter ihnen ist die Liste der Amerika-Auswanderer, die bei der Ankunft in den USA in Ellis Island erstellt wurde und die Liste der Deportierten in die Sowjetunion 1945. Eine solche hat Georg Binder für Arkeden erstellt. Inzwischen sind aber auch offizielle rumänische Quellen zugänglich mit entsprechenden Inhalten. Beim Vergleich fällt auf, dass viele Einträge nicht übereinstimmen.
Deshalb wenden wir uns an Euch mit der Bitte, die Daten Eurer Angehörigen zu überprüfen und eventuelle Fehler der Bearbeiterin Regina Hermann oder Brigitte Depner mitzuteilen. Die Kontaktdaten findet Ihr u.a. im Mitgliederverzeichnis.
Die Daten noch lebender Personen werden aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht.

Für Eure Mithilfe bedanken wir uns im Voraus.

Deporttationslisten_Arkeden_o-lebende

Das Dreikönigsfest oder Epiphanias (6. Januar) wurde in Arkeden von den Sachsen nicht gefeiert, wenngleich es in anderen siebenbürgischen Ortschaften auch unter den evangelischen Gläubigen üblich war. Der erste Feiertag nach Neujahr war also der Geschworenen-Montag. Georg Binder beschreibt die Bräuche vom Geschworenen-Montag über Marientag (Blasi) bis zum Fasching (Fosenicht) oder Richttag in seinem Werk „Arkeden“, 1995, S. 351 - 363 wie folgt:

Geschworenen-Montag
Am ersten Montag nach dem Dreikönigsfest war es in Arkeden Brauch, den sogenannten „Geschworenen-Montag“ zu feiern. Er ist wahrscheinlich auf die früher übliche Feier der Geschworenen (Borger) nach ihrer Wahl ins Gemeindeamt zurückzuführen. Mit Sicherheit gründet er im althergebrachten siebenbürgisch-sächsischen Brauchtum der Gemeindegeschworenen, das sich in einigen Dörfern - auch in Arkeden - bis heute gehalten hat. ...weiterlesen "Vom Geschworenen-Montag bis zum Richttag"

Liebe Freunde des Arkeder Richttags,

die immer noch grassierende Pandemie fordert Anfang des neuen Jahres verschärfte Kontaktbeschränkungen von uns. Aus diesem Grund müssen wir unseren traditionellen Richttag in Ingolstadt auf nächstes Jahr verschieben, wenn wir die Situation hoffentlich beherrschen. Heute gilt: Hauptsache gesund!

Es grüßen der alte und der junge Nachbarvater

Beschlüsse über die standardisierte Organisation und den Ablauf des Abschiednehmens und der Beisetzung sind in den Nachbarschaftsartikeln bereits im Jahre 1577 festgeschrieben.
Naturgemäß wurde diese Tradition stets neuen Lebensbedingungen angepasst.
In seinem Sammelband "Bilder aus dem sächsischen Bauernleben" widmet Franz Friedrich Fronius einen Beitrag den Ritualen der Siebenbürger Sachsen rund um den Tod und die Beerdigung Mitte des 19. Jahrhunderts. Nebenbei erfahren wir über das Alltagsleben in Arkeden in jener Zeit ebenso viel wie über das Lebensende.
Für das 20. Jahrhundert beschreibt Georg Binder in seinem Werk "Arkeden", was aus der jahrhundertealten Tradition erhalten geblieben und was der "neuen Zeit" zum Opfer gefallen ist.
Wie viel Tradition und wie viel Anpassung im Umgang mit unseren Toten bei den in Deutschland lebenden Sachsen und Arkedern vorhanden ist, fasst Brigitte Depner für das 21. Jahrhundert zusammen.
Alle drei Beiträge, ergänzt um einem Anhang, der die von Fronius beschriebene gesellschaftliche und kulturelle Situation in Arkeden analysiert und in einen größeren Zusammenhang stellt, findet Ihr in dieser Broschüre: bestattungsrituale