Springe zum Inhalt


Die Gemeinschaft der Arkeder nimmt Abschied von Johann Hermann, genannt Hann om Rech, der am 5.11.2021 in Dinkelsbühl verstorben ist. Geboren wurde er am 02.02.1932 in Arkeden.
Bereits 1973 reiste er mit seiner Frau und den beiden Töchtern nach Deutschland aus. Hier fand der ehemalige Landwirt eine neue Berufung als Maurer.
Fleiß und Hilfsbereitschaft zeichneten ihn auch privat aus. Ob in der Familie, in der "Siebenbürger Stube" oder beim Pfingsttreffen - er brachte sich gerne ein, wenn er gebraucht wurde. Dabei wurde sein Einsatz stets von allen geschätzt. Auch als HOG-Mitglied war auf ihn Verlass. Er ließ kaum ein Arkeder Treffen aus und bereicherte diese mit seinem frohen Gemüt und seiner freundlichen, zugewandten Art.

Viel zu früh und überraschend verstarb seine Frau im Jahr 2002. Das war ein schwer zu verkraftender Verlust für die ganze Familie. Seine Kinder, Schwiegersöhne und zwei Enkelkinder blieben treu an seiner Seite bis zur letzten Stunde.

Ihnen sprechen wir unsere Anteilnahme in der Stunde des Abschieds und der Trauerzeit aus. Möge der Verstorbene ewige Ruhe finden.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 10. November 2021, auf dem Friedhof in Dinkelsbühl statt. Zeitgleich werden in Arkeden die Glocken seinen Heimgang einläuten.

 

2021

Die Arkeder Gemeinschaft nimmt Abschied von Sara Fritsch, genannt Zusch be der Kirich, die kurz vor ihrem 90.Lebensjahr von uns gegangen ist.
Geboren wurde sie am 16.08.1931 in Arkeden. Sie verstarb am 29.07.2021 in Neuenstadt am Kocher.

________________________

Die HOG Arkeden trauert um ihr langjähriges Mitglied Johann Fritsch, der im Alter von 91 Jahren von uns gegangen ist.
Johann Fritsch wurde am 14.09.1929 in Arkeden geboren und ist am 18.06.2021 in Dinkelsbühl verstorben.
Mit dem Verstorbenen verliert die Heimatortsgemeinschaft einen wahren Arkeder, der seiner Heimatgemeinde sehr verbunden war.
_______________________

Die HOG Arkeden trauert um ihr langjähriges Mitglied Josef Sommerauer, der im Alter von 96 Jahren von uns gegangen ist.
Geboren wurde er am 12.02.1925 in Arkeden und ist am 15.05.2021 in Tübingen verstorben.
Herr Sommerauer war Arkeden sehr verbunden, obwohl er schon vor vielen Jahrzehnten nach Deutschland ausgewandert ist.
_______________________

Am Ostermontag, den 5. April 2021, verstarb Katharina Letzner, geborene Hann, Haus-Nr. 170, in Mainbernheim. Geboren wurde sie am 28.12.1932 in Arkeden.
So wie sie in Arkeden eine treue Kirchgängerin war, war sie in Deutschland langjähriges Mitglied der HOG und nahm, solange es ihr möglich war, gerne an den Treffen der Arkeder teil. Wir werden ihrer gerne gedenken.

...weiterlesen "Wir trauern um …"

Die anhaltende Pandemie lässt keine zuverlässige Planung zu, weshalb das schon einmal verschobene Sachsentreffen erneut verschoben wurde. Lest dazu die Nachricht der Veranstalter:
Großes Sachsentreffen in Hermannstadt

Die Erfassung der genealogischen Daten der Arkeder ist weit vorangeschritten und im 20. Jahrhundert angekommen.
Neben den Kirchenmatrikeln und Familienbüchern werten wir auch weitere Verzeichnisse aus, die Namen und Geburtsdaten auflisten. Unter ihnen ist die Liste der Amerika-Auswanderer, die bei der Ankunft in den USA in Ellis Island erstellt wurde und die Liste der Deportierten in die Sowjetunion 1945. Eine solche hat Georg Binder für Arkeden erstellt. Inzwischen sind aber auch offizielle rumänische Quellen zugänglich mit entsprechenden Inhalten. Beim Vergleich fällt auf, dass viele Einträge nicht übereinstimmen.
Deshalb wenden wir uns an Euch mit der Bitte, die Daten Eurer Angehörigen zu überprüfen und eventuelle Fehler der Bearbeiterin Regina Hermann oder Brigitte Depner mitzuteilen. Die Kontaktdaten findet Ihr u.a. im Mitgliederverzeichnis.
Die Daten noch lebender Personen werden aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht.

Für Eure Mithilfe bedanken wir uns im Voraus.

Deportationslisten_Arkeden

Das Dreikönigsfest oder Epiphanias (6. Januar) wurde in Arkeden von den Sachsen nicht gefeiert, wenngleich es in anderen siebenbürgischen Ortschaften auch unter den evangelischen Gläubigen üblich war. Der erste Feiertag nach Neujahr war also der Geschworenen-Montag. Georg Binder beschreibt die Bräuche vom Geschworenen-Montag über Marientag (Blasi) bis zum Fasching (Fosenicht) oder Richttag in seinem Werk „Arkeden“, 1995, S. 351 - 363 wie folgt:

Geschworenen-Montag
Am ersten Montag nach dem Dreikönigsfest war es in Arkeden Brauch, den sogenannten „Geschworenen-Montag“ zu feiern. Er ist wahrscheinlich auf die früher übliche Feier der Geschworenen (Borger) nach ihrer Wahl ins Gemeindeamt zurückzuführen. Mit Sicherheit gründet er im althergebrachten siebenbürgisch-sächsischen Brauchtum der Gemeindegeschworenen, das sich in einigen Dörfern - auch in Arkeden - bis heute gehalten hat. ...weiterlesen "Vom Geschworenen-Montag bis zum Richttag"

Beschlüsse über die standardisierte Organisation und den Ablauf des Abschiednehmens und der Beisetzung sind in den Nachbarschaftsartikeln bereits im Jahre 1577 festgeschrieben.
Naturgemäß wurde diese Tradition stets neuen Lebensbedingungen angepasst.
In seinem Sammelband "Bilder aus dem sächsischen Bauernleben" widmet Franz Friedrich Fronius einen Beitrag den Ritualen der Siebenbürger Sachsen rund um den Tod und die Beerdigung Mitte des 19. Jahrhunderts. Nebenbei erfahren wir über das Alltagsleben in Arkeden in jener Zeit ebenso viel wie über das Lebensende.
Für das 20. Jahrhundert beschreibt Georg Binder in seinem Werk "Arkeden", was aus der jahrhundertealten Tradition erhalten geblieben und was der "neuen Zeit" zum Opfer gefallen ist.
Wie viel Tradition und wie viel Anpassung im Umgang mit unseren Toten bei den in Deutschland lebenden Sachsen und Arkedern vorhanden ist, fasst Brigitte Depner für das 21. Jahrhundert zusammen.
Alle drei Beiträge, ergänzt um einem Anhang, der die von Fronius beschriebene gesellschaftliche und kulturelle Situation in Arkeden analysiert und in einen größeren Zusammenhang stellt, findet Ihr in dieser Broschüre: bestattungsrituale