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Das Dreikönigsfest oder Epiphanias (6. Januar) wurde in Arkeden von den Sachsen nicht gefeiert, wenngleich es in anderen siebenbürgischen Ortschaften auch unter den evangelischen Gläubigen üblich war. Der erste Feiertag nach Neujahr war also der Geschworenen-Montag. Georg Binder beschreibt die Bräuche vom Geschworenen-Montag über Marientag (Blasi) bis zum Fasching (Fosenicht) oder Richttag in seinem Werk „Arkeden“, 1995, S. 351 - 363 wie folgt:

Geschworenen-Montag
Am ersten Montag nach dem Dreikönigsfest war es in Arkeden Brauch, den sogenannten „Geschworenen-Montag“ zu feiern. Er ist wahrscheinlich auf die früher übliche Feier der Geschworenen (Borger) nach ihrer Wahl ins Gemeindeamt zurückzuführen. Mit Sicherheit gründet er im althergebrachten siebenbürgisch-sächsischen Brauchtum der Gemeindegeschworenen, das sich in einigen Dörfern - auch in Arkeden - bis heute gehalten hat. ...weiterlesen "Vom Geschworenen-Montag bis zum Richttag"

Liebe Freunde des Arkeder Richttags,

die immer noch grassierende Pandemie fordert Anfang des neuen Jahres verschärfte Kontaktbeschränkungen von uns. Aus diesem Grund müssen wir unseren traditionellen Richttag in Ingolstadt auf nächstes Jahr verschieben, wenn wir die Situation hoffentlich beherrschen. Heute gilt: Hauptsache gesund!

Es grüßen der alte und der junge Nachbarvater

Beschlüsse über die standardisierte Organisation und den Ablauf des Abschiednehmens und der Beisetzung sind in den Nachbarschaftsartikeln bereits im Jahre 1577 festgeschrieben.
Naturgemäß wurde diese Tradition stets neuen Lebensbedingungen angepasst.
In seinem Sammelband "Bilder aus dem sächsischen Bauernleben" widmet Franz Friedrich Fronius einen Beitrag den Ritualen der Siebenbürger Sachsen rund um den Tod und die Beerdigung Mitte des 19. Jahrhunderts. Nebenbei erfahren wir über das Alltagsleben in Arkeden in jener Zeit ebenso viel wie über das Lebensende.
Für das 20. Jahrhundert beschreibt Georg Binder in seinem Werk "Arkeden", was aus der jahrhundertealten Tradition erhalten geblieben und was der "neuen Zeit" zum Opfer gefallen ist.
Wie viel Tradition und wie viel Anpassung im Umgang mit unseren Toten bei den in Deutschland lebenden Sachsen und Arkedern vorhanden ist, fasst Brigitte Depner für das 21. Jahrhundert zusammen.
Alle drei Beiträge, ergänzt um einem Anhang, der die von Fronius beschriebene gesellschaftliche und kulturelle Situation in Arkeden analysiert und in einen größeren Zusammenhang stellt, findet Ihr in dieser Broschüre: bestattungsrituale

Friedhofstor zum Evangelischen Friedhof

 

2020

Wir trauern um Anna Binder, die am 10. Dezember 2020 in Karlsfeld verstorben ist. Bis zu ihrer Ausreise hat sie mit ihrer Familie in Kronstadt gelebt. Geboren wurde Anna Binder am 13. September 1938 in Arkeden. Sie war langjähriges Mitglied unserer HOG.

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Die HOG Arkeden trauert um ihr langjähriges Mitglied Anna Tatter, genannt Schen be der Kirich.
Geboren wurde die Verstorbene am 27.05.1938 in Arkeden, verstorben ist sie am 06.12.2020 in Stuttgart-Gerlingen. Anna Tatter hat bis 1987 in Mediasch gelebt und danach in Stuttgart.
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Johann Graef ist nach schwerer Krankheit im Alter von 79 Jahren von uns gegangen.
Geboren wurde er am 06.08.1941 in Arkeden, verstorben ist er am 05.12.2020 in Bietigheim-Bissingen.
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Die Arkeder Gemeinschaft trauert um Katharina Ehrlich, die am 16.09.2020 im Alter von 89 Jahren in Ingolstadt verstorben ist.
Geboren wurde sie am 21.05.1931 in Arkeden.

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Wir nehmen Abschied von Sara Thellmann, geb. Hermann, Haus-Nr. 23, die am 29. August 2020 in Dachau im Alter von 86 Jahren verstorben ist. Geboren wurde sie am 26. März 1934 in Arkeden.

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Nachträglich geben wir den Tod von Georg Hermann, Haus-Nr. 312 bekannt. Datz en der Noigoss, wie er in Arkeden genannt wurde, wurde am 13.06.1945 in Arkeden geboren. Er verstarb am 09.07.2020 in Heilbronn.

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Die HOG Arkeden nimmt Abschied von ihrem langjährigen Mitglied Georg Tatter, der im Alter von 82 Jahren von uns gegangen ist.
Geboren wurde Georg Tatter in Pruden am 23.01.1938, verstorben ist er am 26.06.2020 in Stuttgart.

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Nachträglich geben wir den Tod von Sara Hietsch, geborene Fritsch, Haus-Nr. 69 bekannt. Zusch bem Bronnen, wie sie in Arkeden genannt wurde, wurde am 17.01.1932 in Arkeden geboren. Sie verstarb in Deutschland im Münchener Raum.

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Am 15. Mai 2020 starb Sara Stolz, geborene Hermann, genannt Zusch zem Miller, in ihrer neuen Heimat South Carolina/USA. Geboren wurde sie am 23. November 1928 in Arkeden.

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In den frühen Morgenstunden des 20. Februar 2020 schied Sara Binder, Hausnummer 66, in Karlsfeld aus dem Leben. Geboren wurde Thalenzusch, wie sie in Arkeden genannt wurde, am 25. September 1932 in Arkeden. ...weiterlesen "Wir trauern um …"

Der neulich hier angekündigte Bildband über Schäßburg und 18 weitere Ortschaften entlang der Großen Kokel, unter ihnen auch Arkeden, ist mittlerweile erschienen und käuflich zu erwerben. ...weiterlesen "Schäßburg und die Große Kokel"

Mit 105 erwachsenen Gästen, dazu Kinder und Jugendliche, war das Arkeder Treffen in diesem Jahr gut besucht. Dass die Zahl der Gäste nicht an jene früherer Jahre herankommt, liegt in der Natur der Sache. Denn wir gedachten 22 Verstorbener seit dem letzten Treffen, die unersetzbar sind.
Prädikant Brand aus Dinkelsbühl eröffnete das Treffen mit einer Andacht.
Zu Beginn der Mitgliederversammlung verlas die Vorsitzende das Grußwort des Landeskonsistoriums der Ev. Kirche A.B. in Rumänien. Anschließend berichtete sie über die Vereinsaktivitäten der letzten beiden Jahre in Deutschland, sowie über die Entwicklungen in Arkeden und Siebenbürgen.
Zur Kaffeezeit sorgte der traditionelle Baumstrizel für Gaumenfreuden.
Der goldene Oktober trug zur guten Stimmung bei und erlaubte auch kleine Spaziergänge, bis 18 Uhr die Band Duo Rhythmik mit ihrer Tanzmusik begeisterte.
Die Rückmeldungen waren durchweg positiv: entspannte Atmosphäre, Begegnungen mit Freunden, interessante Gespräche und Informationen.
Danke an alle, die dazu beigetragen haben!

Erstmalig wurden die Mitglieder zur Zufriedenheit mit der Vorstandsarbeit befragt. Die Meinung der Mehrheit wird bei der Planung und Ausführung zukünftiger Aktivitäten berücksichtigt. Für die große Beteiligung bedanken wir uns auch an dieser Stelle aufrichtig. Das entstandene Stimmungsbild kann hier eingesehen werden.

Ein Rückblick ist online in der Siebenbürgischen Zeitung am 24.10.2019 erschienen: Gelungenes Arkeder Treffen