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Beschlüsse über die standardisierte Organisation und den Ablauf des Abschiednehmens und der Beisetzung sind in den Nachbarschaftsartikeln bereits im Jahre 1577 festgeschrieben.
Naturgemäß wurde diese Tradition stets neuen Lebensbedingungen angepasst.
In seinem Sammelband "Bilder aus dem sächsischen Bauernleben" widmet Franz Friedrich Fronius einen Beitrag den Ritualen der Siebenbürger Sachsen rund um den Tod und die Beerdigung Mitte des 19. Jahrhunderts. Nebenbei erfahren wir über das Alltagsleben in Arkeden in jener Zeit ebenso viel wie über das Lebensende.
Für das 20. Jahrhundert beschreibt Georg Binder in seinem Werk "Arkeden", was aus der jahrhundertealten Tradition erhalten geblieben und was der "neuen Zeit" zum Opfer gefallen ist.
Wie viel Tradition und wie viel Anpassung im Umgang mit unseren Toten bei den in Deutschland lebenden Sachsen und Arkedern vorhanden ist, fasst Brigitte Depner für das 21. Jahrhundert zusammen.
Alle drei Beiträge, ergänzt um einem Anhang, der die von Fronius beschriebene gesellschaftliche und kulturelle Situation in Arkeden analysiert und in einen größeren Zusammenhang stellt, findet Ihr in dieser Broschüre: bestattungsrituale

Der neulich hier angekündigte Bildband über Schäßburg und 18 weitere Ortschaften entlang der Großen Kokel, unter ihnen auch Arkeden, ist mittlerweile erschienen und käuflich zu erwerben. ...weiterlesen "Schäßburg und die Große Kokel"

Mit 105 erwachsenen Gästen, dazu Kinder und Jugendliche, war das Arkeder Treffen in diesem Jahr gut besucht. Dass die Zahl der Gäste nicht an jene früherer Jahre herankommt, liegt in der Natur der Sache. Denn wir gedachten 22 Verstorbener seit dem letzten Treffen, die unersetzbar sind.
Prädikant Brand aus Dinkelsbühl eröffnete das Treffen mit einer Andacht.
Zu Beginn der Mitgliederversammlung verlas die Vorsitzende das Grußwort des Landeskonsistoriums der Ev. Kirche A.B. in Rumänien. Anschließend berichtete sie über die Vereinsaktivitäten der letzten beiden Jahre in Deutschland, sowie über die Entwicklungen in Arkeden und Siebenbürgen.
Zur Kaffeezeit sorgte der traditionelle Baumstrizel für Gaumenfreuden.
Der goldene Oktober trug zur guten Stimmung bei und erlaubte auch kleine Spaziergänge, bis 18 Uhr die Band Duo Rhythmik mit ihrer Tanzmusik begeisterte.
Die Rückmeldungen waren durchweg positiv: entspannte Atmosphäre, Begegnungen mit Freunden, interessante Gespräche und Informationen.
Danke an alle, die dazu beigetragen haben!

Erstmalig wurden die Mitglieder zur Zufriedenheit mit der Vorstandsarbeit befragt. Die Meinung der Mehrheit wird bei der Planung und Ausführung zukünftiger Aktivitäten berücksichtigt. Für die große Beteiligung bedanken wir uns auch an dieser Stelle aufrichtig. Das entstandene Stimmungsbild kann hier eingesehen werden.

Ein Rückblick ist online in der Siebenbürgischen Zeitung am 24.10.2019 erschienen: Gelungenes Arkeder Treffen

Erfreulich ist die Entwicklung auf dem Pfarrhof. Die Domus-Stiftung, Mieter des Objektes, renoviert und modernisiert das Haus in beeindruckender Weise. Nachdem die Decke in der ehemaligen Gemeindeküche bereits eingestürzt war, wurde diese fachmännisch wiederhergestellt. Aus der Durchreiche wurde eine Türöffnung, womit ein direkter Zugang aus der Küche in den "Saal" geschaffen wurde.

Zu den Nasszellen, die im Kellergeschoss eingerichtet wurden, führt jetzt eine Treppe aus der ehemaligen Pfarrerswohnung. Die weiteren Räume des wunderschönen Gewölbekellers wurden ebenfalls gesäubert und werden als "Clubraum" benutzt.
...weiterlesen "Arkeder Pfarrhaus in neuem Glanz"

Ein Erfahrungsbericht von Regina Hermann und Brigitte Depner

Als Regina nach 45-jähriger Berufstätigkeit auch im Ruhestand nach einer Tätigkeit suchte, die einerseits für die Gemeinschaft nützlich ist und sie andererseits persönlich fordert und erfüllt, ermunterte Brigitte sie, die Ahnenforschung für Arkeden zu übernehmen. ...weiterlesen "Arkeder Ahnenforschung"

Bei seiner diesjährigen Jahressitzung hat der Vorstand das langjährige Vorstandsmitglied Walter Müller zum Nachfolger von Erwin Schuster bestimmt.

Wir freuen uns über seine Bereitschaft, den vakanten Posten zu besetzen bei gleichzeitiger Fortführung seiner bisherigen Aufgaben.